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Ein Tag im Leben eines Radreisenden

Um 7 Uhr morgens klingeln die Wecker und die täglich wiederkehrende Schlacht gegen die Müdigkeit wird aufs Neue geschlagen. Manche schaffen es früher aus dem Schlafsack, manche später.

Nachdem nun alle (auch geistig) aufgewacht sind, bereitet sich jeder auf den bevorstehenden Tag vor: Die Kleidung wird angezogen, die Taschen werden ans Rad montiert und die gewaschene Wäsche zum Trocknen über den Gepäckträger gespannt.

Auf möglichst direktem Wege wird der nächste Bäcker bzw. Supermarkt angesteuert um die Lebensmittelreserven für den Tag neu aufzufüllen. Meistens müssen nur ca. 2 km dafür zurückgelegt werden, in Ausnahmefällen können dies auch 20-30 km sein.

Wenn dies erledigt ist, wird sich auf die Strecke konzentriert und noch vor der Frühstückspause 10-20 weitere Kilometer gefahren. 

Nun lautet die Devise " Viel essen! Aber nicht zu viel!" , da zwar jeder Energie benötigt, aber trotzdem leistungsfähig bleiben muss.

Nach dem Frühstück beginnt die wohl wichtigste Phase des Tages. Hier entscheidet sich wie schnell die Gruppe voran kommt und ob die angedachten Ziele realistisch sind. Wie gut man vorankommt, hängt von mehreren Faktoren wie Steckenbeschaffenheit, Wetter und Steigung ab.

Wenn die 30 km bis zur Mittagspause abgespult wurden, beginnt die Recherche für den nächsten Campingplatz. 

Danach wird wieder solange gefahren bis man genauer nach dem angepeilten Campingplatz suchen muss. Hierzu hilft meistens das Smartphone zum Navigieren.

Am Campingplatz angekommen gilt es zunächst erst den verschwitzten Körper, dann die verschwitzte Kleidung zu reinigen.

Gleich nach dem Abendessen, bei dem meist große Mengen an Konservenessen verdrückt werden, wird der Abend mit einem Getränk bei einer Runde Karten spielen ausklingen gelassen. 


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